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COMPUTER FÜR ALLE

 

Es war abzusehen, daß sich in dieser Aufbruchstimmung irgendwann auch Studenten zu Unternehmern und zu Herstellen von Computerprodukten entwickeln würden. Steve Wozniak beispielsweise, einer der ersten Mitglieder des Homebrew Computer Club, verband sein technisches Talent mit den Visionen seines Kommilitonen Steve Jobs. Das Duo entsprach voll und ganz dem Hackerklischee. Im elterlichen Schlafzimmer bastelten sie an einem Computer, der auch für Heimanwender erschwinglich sein sollte. 1976 gründeten sie gemeinsam in der Garage der Eltern von Steve Jobs das Unternehmen Apple Computer. Ihr Startkapital stammte aus dem Verkauf von Jobs' VW-Bus und Wozniaks Taschenrechner.

 

Durch die Kooperation mit einem Kleinhersteller schafften es die beiden schließlich, den Prototypen in kleiner Stückzahl zu produzieren. So kam ihr erster Computer, der Apple I, auf den Markt. Dabei handelte es sich lediglich um eine Platine, das Gehäuse mußte von den Anwendern selbst gebaut werden. Obwohl der Apple I sich für 666,66 Dollar insgesamt nur etwa 200mal verkaufte, gaben die beiden nicht auf und entwickelten mit dem Erlös ein Nachfolgemodell. Dank der gesammelten Erfahrungen und ihres Geschäftssinns schafften die beiden Hacker schließlich den Durchbruch: Der Apple II aus dem Jahre 1977 wurde zu einem der erfolgreichsten Personal Computer seiner Zeit. Noch lange nach Einführung verkaufte sich der Apple II beispiellos und fand bis 1986 über zwei Millionen Käufer. Der Computer war zum Massenprodukt geworden.

 

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