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NO COPY

Filesharing ist die meist verbreitete Methode um an Raubkopien zu gelangen. Über eigens dafür entwickelte Programme, sogenannte Tauschbörsen, kann der Anwender sich direkt mit einem weiteren Mitglied der Gemeinschaft verbinden und das angebotene illegale Gut kopieren. Das bedeutet, dass eine Art virtuelles Netz aus einzelnen Benutzern entsteht, bei dem jeder Dateien hoch- und auch runterladen kann.

Mit jedem Filesharing-Programm ist eine Filesharing Gemeinschaft zu verbinden. Es gibt eine große Anzahl an, von einander unabhängigen Filesharing Gruppen. Jeder einzelne Benutzer ist ein eigenständiges Element der Filesharing-Szene. Es existiert kein persönlicher Kontakt unter den Mitgliedern. Im Vergleich zu der FXP- und Release-Szene, ist die Filesharing-Szene nicht organisiert und verfügt nicht annähernd über solch durchdachte Strukturen. Ranghierarchien und Regeln spielen keine Rolle. Die Ähnlichkeit mit einer eigenständigen Gesellschaft ist bei der Filesharing-Szene im Gegensatz zur Release- und FXP-Szene nicht zu erkennen.

Aufgrund der Tatsache, dass die Tauschbörsen-Programme benutzerfreundlich und einfach zu bedienen sind, ist bei dieser Szene die Benutzerzahl am höchsten. Zu jedem Zeitpunkt sind über 9 Millionen Nutzer in Internettauschbörsen aktiv. Die Einfachheit des Einstiegs in die Szene ist ebenfalls begünstigend für eine so hohe Mitgliederzahl. Benötigte Software für die Filesharing-Szene kann sich jeder Anwender kostenlos aus dem Internet herunterladen. Darauf erfolgt eine knappe Registrierung des Benutzers und schon ist ihm die Teilnahme am Handel mit Raubkopien ermöglicht.

Zum größten Teil sind die Filesharingnutzer Gelegenheitskopierer. Alle Altersklassen machen auf der ganzen Welt davon Gebrauch.

 

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