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Social Media Monitoring

Kann man mit Social Media Monitoring Tools auch Schwarzkopien entdecken? Viele Unternehmen haben sich dazu spezialisiert im Social Media bzw. Web 2.0 Quellen zu beobachten, wie Blogs und Foren. Zunächst galten diese Tools lange als Marktforschungs-Tools. Der Einsatzbereich liegt nahe: Viele Nutzer diskutieren über Produkte und Dienstleistungen und Unternehmen im Web / Internet, so beispielsweise in Twitter und in zahlreichen Foren, Blogs und vielen anderen Social Media Quellen, oder Social Networks, sei es nun XING, Facebook oder LinkedIn.

Grundsätzlich ist die Idee nicht verkehrt diese Quellen auszuwerten. Unternehmen haben sicherlich das Recht und auch den Bedarf zu wissen, was die Konsumenten über sie und ihre Produkte denken. Das erscheint auf den ersten Blick logisch: Immerhin kann man so erfahren, wie bestimmte Produkte bei den Konsumenten ankommen oder wo noch Verbesserungsbedarf besteht. Webmonitoring oder Social Media Monitoring spezialisiert sich zunächst jedoch auf User Generated Content bzw. Consumer Generated Content - also von Konsumenten oder Nutzern generierte Inhalte.

Interessant bei solchen Tools, mit denen Social Media beobachtet wird ist folgende Eigenschaft: Sie sind in der Lage aus unstrukturierten Daten, strukturierte Daten zu generieren. Während Blogs einem XML-Standard unterliegen, sind Foren dagegen kaum auszuwerten. Das liegt in der technischen Natur der Sache: Foren folgen keinem technischen Standard. Ein Social Monitoring Software muss also in der Lage sein sog. Entitäten (Username, Datum, Posting etc) zu erkennen. Wer allerdings in der Lage ist solche Entitäten zu erkennen, der kann auch gesamte Netzwerke auswerten und sich auch auf die Jagd nach urheberrechtlich Bedenklichen Inhalten machen. Ein gutes und deutliches Beispiel zeigt hier die Website Social Media Monitoring.